Ihre evangelische Krankenhausseelsorge in Frankfurt

Elisabeth Jenny Pauly

Pfarrerin mit Schwerpunkt Psychiatrie, Nephrologie und Kardiologie.

Kontakt

Büro: Im Haupthaus, 8. Stock, Zimmer 803
Telefon: 069/9533-2307

Kliniken

Markuskrankenhaus

Arbeitsschwerpunkte

Psychiatrie

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Markuskrankenhauses versorgt gemeindenah psychisch kranke Menschen im Frankfurter Norden. Sie verfügt über 5 Stationen, eine Tagesklinik und eine Institutsambulanz (PIA). Hier finden Menschen Hilfe bei allen psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter, die aufgrund ihres Schweregrades eine stationäre Behandlung benötigen.

Sie ist eine offen konzipierte Psychiatrie mit störungsspezifischen Ansatz. Sie bietet stationäre Behandlung aller psychischen Erkrankungen nach individuellen Bedürfnissen an.

Die Besuche auf den Stationen ist der Schwerpunkt der seelsorgerlichen Arbeit. Die Stationen ermöglichen Einzelgespräche, indem sie dafür freie Räume anbieten. So ist ein angstfreies und ungestörtes Gespräch möglich, wobei das Seelsorgegeheimnis gewahrt bleibt.

Die Seelsorge „begleitet“ Patientinnen und Patienten auf ihrem langen Weg durch ihre Erkrankung und Behandlung. Eine stationäre und anschließende ambulante Behandlung kann je nach Krankheitsbild über Monate und Jahre notwendig sein, so dass eine langfristige seelsorgerliche Begleitung möglich ist. Das bezieht je nach Wunsch auch Angehörige, Freunde, oder Menschen aus dem sozialen Umfeld mit ein.

In der Tagesklinik bietet die Seelsorge gemeinsam mit einer Fachkrankenschwester die Gruppe „Sinn und Sein“ an. Hier kommen Patienten über Texte oder Themenarbeit miteinander in´s Gespräch und suchen auch über den Austausch von Erfahrungen nach Zusammenhängen, Verständnis, Erkenntnis und Möglichkeiten mit der momentanen Situation gut umzugehen und ein gute und lebbare Zukunft für sich zu entdecken. Dabei wird die eigene Entwicklung mit in den Blick genommen, wertgeschätzt und unterstützt.

Nephrologie

Seelsorgerliche Begleitung von Patienten und ihrer Angehörigen.

In der Nephrologie werden viele schwer nierenerkrankte Patienten behandelt. Mit diesen Erkrankungen gehen oft weitere schwere Erkrankungen einher. Oft steht eine Dialysebehandlung bevor, die das gesamte soziale Umfeld betrifft. In vielen Fällen ist das die einzige Möglichkeit des Weiterlebens, worüber manche Patienten sehr verzweifelt sind. In dieser Situation ist eine seelsorgerliche Begleitung wichtig, Stärkung von Ressourcen z.B. Glauben, Zuversicht und Mut, ein anderes, abhängiges Leben zu führen und darin die Chancen auf ein gutes, verändertes Leben  zu entdecken, sind dabei wichtige Themen in der seelsorgerlichen Begleitung.

Trotz der guten Behandlungsmöglichkeiten schreiten die Krankheiten immer weiter voran und die Patienten müssen immer wieder, oft auch immer länger, stationär behandelt werden. So ist auch hier eine langfristige seelsorgerliche Begleitung möglich.

Begleitung von Patienten und ihrer Angehörigen bei schwierigen ethischen Entscheidungen.

Die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen ist ein Teil der Arbeit, die manchmal durch das lange „begleiten“ der Patienten sehr intensiv ist. Es besteht die Möglichkeit der seelsorgerlichen Nachgespräche für die Angehörigen.

Die Seelsorge arbeitet mit in der Sozialvisite im multiprofessionellen Team, bei der die Weiterbehandlung der Patienten besprochen wird und alle gemeinsam nach den bestmöglichen Wegen suchen. Bei bevorstehenden Entlassungen wird die körperliche und seelische Verfassung und das soziale Umfeld mitbedacht.

Kardiologie

Seelsorgerliches Gesprächsangebot für Patienten und Angehörige.

Da im kardiologischen Bereich viele Patienten immer wieder zu Kontrolluntersuchungen kommen, z.B. Katheteruntersuchungen, ist eine seelsorgerliche Begleitung auch über einen längeren Zeitpunkt möglich. Bei der Verlegung in andere Abteilungen ist eine Weiterbegleitung der Patienten, auch in Absprache mit den Kolleginnen, möglich.